Die Initiative SOLUTIONS FOR CONGO

Um den bedürftigsten Bevölkerungsgruppen in den Armenvierteln von Kinshasa zu helfen, hat Nala Müller (CEO von NALA DIAMS CONSULTING NDC) das Projekt "Solutions for Congo (RDC)" ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt steht die Crowdfunding-Initiative für einen dringenden und wirksamen Beitrag zur Bekämpfung von Covid-19 in vier Stadtbezirken. Das Projekt zielt darauf ab, mindestens 200.000 Menschen zu erreichen.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit lokalen NGOs durchgeführt, die seit mehreren Jahren Experten in der Verteilung von Hilfsgütern an die Bedürftigsten sind. Das kongolesische Ministerium für ländliche Entwicklung leistet über die Nationale Agentur zur Einrichtung und Koordinierung von Zentren für integrierte Entwicklung (AN-CDI) wertvolle Hilfe für Menschen in ländlichen und stadtnahen Gebieten. Diese Kooperation erleichtert sofortiges und effizientes Handeln vor Ort.

Das Ziel: Das Covid 19-Ausbreitungsrisiko, dessen Folgen angesichts der fehlenden Mittel in Krankenhäusern und der nicht-existenten medizinischen Versorgung für die ärmsten Teile der Bevölkerung einem Massensterben gleichkäme, so weit wie möglich zu reduzieren. Die Bevölkerung in den am dichtesten besiedelten und anfälligsten Vierteln, die oft wochenlang ohne fließendes Wasser auskommen müssen und von Tag zu Tag leben, soll in die Lage versetzt werden, die Ansteckungsgefahr des Coronavirus zu begrenzen – und Hungersnot zu vermeiden, sobald die Kontaminierungsrisiken reduziert sind.

Zielpublikum, Projektbegünstigte: In Heimen untergebrachte Studenten, Bewohner von Waisenhäusern und Altersheimen, Landwirte, Menschen mit Behinderungen, arbeitslose Jugendliche in Kinshasa.

Konkrete Vorhaben:
 

  • Herstellung bzw. Kauf von hydroalkoholischem Gel vor Ort sowie Herstellung von waschbaren und wiederverwendbaren Stoffmasken in großen Mengen. Diese werden kostenlos an die von der Krise am stärksten betroffenen Einwohner von Kinshasa verteilt.

 

  • Bereitstellung von Trockennahrung für die am stärksten gefährdeten Familien, die nach den Eindämmungsmaßnahmen einer Hungersnot ausgesetzt sind.

 

Maßnahmen: Sammeln der erforderlichen finanziellen Mittel. Alle, die bereit sind, sich für diesen guten Zweck zu engagieren, können dazu beitragen, folgende Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen:

 

  • Komponenten zur Herstellung von Desinfektionsmitteln

  • Hydroalkoholisches Gel (nach lokaler Verfügbarkeit)

  • Gel-Spender (je 1 pro Familie)

  • Stoffe und Nähzubehör

  • Trockennahrungs-Pakete (bestehend aus Reis, Tomatenkonserven, Zucker, Öl, Mehl und Salz)

  • Transport und Taschengeld für die Teams von Freiwilligen, die für Produktion, Verpackung und Verteilung der Hilfsgüter zuständig sind

  • Schulungen für die Freiwilligen-Teams

  • Informationsvermittlung zu Hygiene-Regeln für die betroffene Bevölkerung.
     

Die Teams, die für die Durchführung vor Ort zuständig sind, können auf etablierte Partnerschaften mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zurückgreifen und sind einsatzbereit. Die geplanten Hilfsaktionen werden kurzfristig durchführbar sein. Das operationelle Netzwerk besteht aus folgenden lokalen NGOs:

  • Femme et Enfant

  • Hope Land Congo

  • Makala Bio

 

Geschätzte Kosten des Projekts: € 1.000.000,00

 

Termin: Um die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu bekämpfen, hoffen wir, die benötigte Menge an Hilfsgütern im Laufe des Monats Mai zu erreichen. Auf diese Weise wird die Zielgruppe Zugang zu Eindämmungsinstrumenten haben, um für den Höhepunkt der Pandemie gewappnet zu sein.

Wir brauchen heute Deine Hilfe!

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